Interview mit heiner stuhlfauth
Creel: So gestern ist zum vorerst letzten mal der Ball gerollt und alle Ergebnisse stehen nun fest. Wie bewerten Sie für sich die abgelaufene Spielzeit und was waren Ihre Highlights bzw. was wird Ihnen in Erinnerung bleiben?
heiner stuhlfauth: Mit den 12.Platz bin ich nicht ganz zufrieden,wollte eigentlich 9. werden.zwischen den 22. und 24.Spieltag fuhren wir satte 9 Punkte ein,auch ein 3:3 gegen den starken Meister hat mir gefallen.Der eigentliche Höhepunkt sollte aber noch folgen den meine Amateurmanschaft steht vor den Austieg in die 6.Liga,also jedes Jahr ein Aufstieg so kanns weitergehen.Für nächstes Jahr werde ich mir den 9.Platz zum Ziel setzten.
Creel: International gelang es Russlands Vertretern einen ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung zu setzten. Hoffen Sie auch, dass es in dieser Manier nächste Saison weitergehen wird, oder interessiert Sie persönlich das Ganze nur am Rande?
heiner stuhlfauth: Natürlich freue ich mich wenn die Russischen Teams International erfolgreich sind.Würde mich sehr freuen wenn wir baldmöglichst einen zusätzlichen Startplatz bekommen.Ich drücke allen Russischen Teams die Daumen.
Creel: Nach dem Umbruch steht das große Jubiläum an, denn die russische Liga wird 10! Werden wir Sie auch in dieser Spielzeit in Russland begrüßen dürfen und wie sehen die Pläne für die Zukunft
heiner stuhlfauth: Wenn der Vorstand mit mir zufrieden ist werde ich natürlich weiter an der Entwicklung meines Teams arbeiten.Desweiteren wollen wir auch noch einen Stadionausbau machen.Also sie sehen hier gibt es noch einiges zu tun und die Aufgabe macht mir Spass warum sollte ich dann woanders hingehen.Ich gehe davon aus auch in der 10.Saison dabei zu sein.
Creel: Vielen Dank heiner stuhlfauth.
Autor: heiner stuhlfauth - Samstag, 08.12.2012 Die Abrechnung kommt zum Schluss...
Rubin Kazan -
Kazan Today: Herr Benson, die Saison in Russland ist nun vorbei, können Sie eine positive Bilanz ziehen? Benson: Wie ich in dieser Saison schon öfter gesagt habe, ist es für Kazan eine mit „sehr gut“ zu bewertende Saison gewesen. Wir waren wieder im Pokalfinale, sind nur äußerst unglücklich im Viertelfinale des Pokalsieger-Cups gescheitert und trotz alledem noch auf einem beachtlichen fünften Platz gelandet. Aber die Erfolge sind nicht nur sportlicher Natur. Wir haben auch viel Geld für infrastrukturelle Maßnahmen in die Hand genommen, nach der Maxime: Steine statt Beine! Kazan Today: Das hört sich alles super an! Man wird jedoch den Eindruck nicht los, dass Sie irgendetwas bedrückt. Benson: Nun, mich belastet die negative Entwicklung in unserer Liga äußerst stark. Am Anfang der Saison war ich sehr euphorisch, ich prophezeite einen Qualitätsanstieg angesichts der interessanten Manager-Neuzugänge (vgl. Artikel vom 03.08.12 „Where the big boys play!!!“, Anm.d.Red.). Leider muss ich nun eine genau umgekehrte Tendenz konstatieren.
Wir haben vier! Vereine die keinen Manager haben. Zudem hat die wandelnde Heuschrecke, Kuddy, Spartak Moskau, ein Aushängeschild unserer Liga, in einen finanziellen Scherbenhaufen verwandelt. Super Leistung, Kuddy! Es ist ja nicht der erste Verein, den er so hinterlässt. Mein Freund Homer_Jay_Liedloff hat, in einem seiner noch lichten Momente, dieses ruinöse Treiben schon viel früher aufgedeckt (vgl. niederländischer Artikel vom 13.03.12 „Wo ist Joost Keuken??? – Oder 14 Tage im Leben einer Stunde“, Anm.d.Red.).Was man davon halten soll und warum der Kerl von einigen, z.B. von Karl S. Berg, sogar noch hofiert wird, muss jeder selber wissen. Ich denke aber, dass dieses Verhalten absolut inakzeptabel ist!
Ich hoffe einfach, dass Rob die Sache bei Spartak richten kann, sehr viel Erfahrung hat er zwar noch nicht, aber seine Arbeit bei Lokomotive Moskau hat mir sehr imponiert.
Dann gibt es noch diese Made Eubo, die sich in jeder! Saison international abschießen lässt, nur um dann mit prallem Torkonto und ausgeruhter Truppe in der Liga zu glänzen. Für seine erbärmliche Taktik ist der erreichte dritte Platz in dieser Saison schlicht und ergreifend lächerlich. Hätte ich mir die Tore aus dem internationalen Wettbewerb aufgespart und wäre Spartak gleich zu Beginn von einem Manager geleitet worden, der den Verein ernst nimmt und eine kontinuierliche Saison spielt, hätte der „FC fallender Planet Ramenskoje“ nicht mal das internationale Geschäft erreicht. Daran kann man deutlich erkennen, dass wir zur Zeit nicht unbedingt ausschließlich die „Créme de la Créme“ an Spitzenmanagern in der Liga haben. Das kann man auch an dem Beispiel Franz_Kaiser veranschaulichen, der das letzte Spiel gegen Eubo abschenkt, obwohl er noch Ressourcen zur Verfügung hat. Die kann er ja nun versuchen in Freundschaftsspielen loszuwerden. Wenn man keinen Bock hat, soll man gefälligst was anderes machen als hier die Ligaergebnisse zu verzehren. Ein kleiner Tipp von mir: „Floristikus“ soll ganz schön sein, da kann man seine Lieblingspflanzen züchten...Viel Spaß dabei! Kazan Today: Vielen Dank für diese deutlichen Worte!
Autor: Benny Benson - Freitag, 07.12.2012 Winterstein schießt Jaroslavl zur Meisterschaft!
Shinnik Jaroslavl - Geschafft! Früher als erhofft, darf Jaroslavl zwei Spieltage vor Ende die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte Feiern. Und es hätte nicht dramatischer laufen können, nachdem ungefährdeten 2:0 Heimerfolg, blieben Spieler noch auf dem Feld und die Fans gespannt auf ihren Sitzen kleben, denn im Spitzenspiel Rubin gegen Ramenskoje war gerade der 3:3 ausgleich gefallen und das Spiel lief noch. Der Radioreporter berichtete von wütenden Angriffe des amtierenden Meisters, der verzweifelt versuchte seine Titelhofnungen doch noch am Leben zu erhalten und ein Entscheidungsspiel am nächsten Spieltag zu erzwingen. 2 min. in der Nachspielzeit vermeldete er dann erst zum Schrecken vieler das 4:3, um dann zur Freude aller für Kazan anzufügen. Das Stadion explodierte förmlich, die Fans und Spieler lagen sich in den Armen und ein Fangesang jagte den nächsten. Auf der Pressekonferenz wurden dann schnell Parallelen zwischen dem Siegtorschützen und einem gewissen Ex-Kapitän der deutschen Nationalmannschaft gezogen. <> <> Für das letzte Heimspiel der Saison gegen ZSKA wurde die Siegesfeier angekündigt.
Autor: Creel - Donnerstag, 29.11.2012 Blabla...
Rubin Kazan - Kazan Today: Herr Benson, die russische Liga ist in der letzten Woche in den internationalen Medien, trotz der super Leistungen vieler Vereine auf internationalem Parkett (mit der armseligen Ausnahme vom glücklicherweise Ex-Meister), nicht mit Lobeshymnen überschüttet worden. Aus den Niederlanden hört man, dass es in der russischen Liga zu geht wie im Streichelzoo und in den türkischen Klatschblättern wird den Verantwortlichen der russischen Klubs gleich jegliche fußballerische Kompetenz abgesprochen. Benson: Ich habe lange überlegt, ob ich auf den Bullshit reagiere, den ich in den Revolverblättern gelesen habe. Besonders bei Homer_Jay_Liedloff bin ich mir nicht sicher, ob es gut ist das in die Öffentlichkeit zu tragen. Kazan Today: Wie meinen Sie das? Benson: Nun, wir waren ja früher, während meiner Zeit in Holland, öfter mal zusammen unterwegs. Da ist mir schon aufgefallen, dass er gerne mal einen über den Durst trinkt. Ich habe ihm dann auch, nach vielen peinlichen Ausfällen, (so behauptete er im Suff, dass er Manager von Sporting Lissabon geworden sei und schon sehr bald internationale Titel gewinnen würde), ins Gewissen geredet und schließlich von einer Reha überzeugt. Völlig verwahrlost hat er diese für ihn so wichtige und überaus notwendige Maßnahme, nach meinem letzten Stand, eigentlich auch immer sehr fleißig besucht. Dass er nun nicht mal mehr Interviews, die zwar gegenseitigen Respekt bekundeten, aber garantiert keine Schleimspur hinter sich zogen, richtig lesen kann, deute ich als Rückfall in schlimme Zeiten! Oh demon alcohol, / Sad memories I cannot recall Ich werde jeden Tag eine Kerze für ihn anzünden, er ist nämlich ein guter Kerl! Du schaffst das Homer! Hinfallen, Aufstehen, Hinfallen, wieder Aufstehen...
Kazan Today: Und was sagen Sie zu den türkischen Vorwürfen? Wonach die Leute hier nicht mal zwischen Viererkette und Fahrradkette unterscheiden können! Benson: Ich fand das Interview sehr amüsant für Jemanden, der weder fußballerische Kenntnisse aufweist, dass er die nicht hat zeigt das Statement deutlich, noch zwei längere zusammenhängte Aussagen vernünftig argumentieren kann, war das doch recht drollig. Die Kurzweiligkeit lag aber vor allem an den einsilbigen Antworten. Ich möchte mich aber auch nicht länger zu solchem hirnlosen Blabla auf diesem platten Niveau äußern. Das ist auch Zeitverschwendung, denn gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens.
Autor: Benny Benson - Sonntag, 18.11.2012 Interview mit Benny Benson
Creel: Hallo Herr Benson, was war das denn für ein Spiel ?! Ausverkauftes Haus, eine Chancenreiche intensive Partie und die letzten 20.min mit Gelb-Rot, dem Anschluss für Kazan und dem durch Verletzung erzwungenen Wechsel des Shinnik-Schlussmannes. Wie nah waren Sie dran die Verlängerung zu erzwingen?
Benny Benson: Zunächst einmal, herzlichen Glückwunsch! Zum ersten Titel für Jaroslavl! Ich muss neidlos anerkennen, dass ihr zurzeit die bessere Mannschaft habt. Die Meisterschaft ist so eigentlich auch nur noch eine Formsache. (Wenn ich mich im Laufe des Interviews despektierlich äußern sollte, möchte ich damit das Geschaffene nicht herunterspielen. Das hast du schon ganz gut gemacht, Creel)
In dem Spiel haben dir meine Jungs aber alles abverlangt. In der 87. Minute hätte es normalerweise auch Elfmeter geben müssen, dann hätten wir die Verlängerung gehabt. Und deinen Jungs wäre der Arsch wahrscheinlich auf Grundeis gegangen. Das Stadion hat so laut getobt, bei Zeljko Borovicka hat die Szenerie sichtliche Spuren hinterlassen. "Tränen lügen nicht". Deine mimosengleichen Spieler sind solch eine Kulisse eben nicht gewöhnt, in deinem Luxus-Sitz-Stadion kann man die Operngläser fallen hören, so still ist das Event-Publikum dort. Wenn es nach der Halbzeitpause, die für solche Leute wichtiger als das Spiel erscheint, überhaupt schon auf den beheizten Stühlen Platz genommen hat. Aber das gehört hier heute wirklich nicht hin...
Creel: Die Rivalität zwischen Jaroslavl und Kazan hatte heute wohl ihren vorläufigen Höhepunkt gefunden. Letzte Saison waren ihre Jungs im Elfmeterschießen die geistig fitteren, diese Saison brachten, trotz eines überragenden Sanlis auf ihrer Seite, zwei Blitztore zu beginn der Halbzeiten die Entscheidung zugunsten der Creel Truppe. Ist der "Zwischenstand" von 1:1 verdient oder hätte heute das 2:0 Folgen müssen?
Benny Benson: Meine Mannschaft hätte das Finale, zumindest auf dem Papier, gar nicht erst erreichen dürfen! Es wäre doch jetzt sehr vermessen, wenn ich gegen solch einen stark besetzten Gegner mit einem Sieg gerechnet hätte. Ich hoffe, dass wir in zwei bis drei Saisons soweit sind ein Team zustellen, welches auf Augenhöhe agiert. So macht ein Sieg dann auch noch mehr Spaß! 24,54 Stärkepunkte Unterschied ist dann doch ein bisschen zu viel für ein spannendes Finale, denkst du nicht auch?
Aber so wie ich die Situation einschätze, werden wir über kurz oder lang eine Mannschaft haben, die euch nicht nur im Pokal übers Knie legen wird!
Creel: So ein ganz kleinwenig schreit es ja nun quasi nach einem "Entscheidungspiele" nächste Saison. Wäre ein drittes Aufeinandertreffen im Finale etwas besonderes für Sie oder wäre Ihnen jeder Gegner gleich recht?
Benny Benson: Es gibt durchaus Gegner, die ich lieber besiege. Neben dem aufgeblasenen Hochadeligen aus Grosny, bist du ganz oben auf meiner Liste!!!
Wie gesagt, möglicherweise noch nicht in der nächsten Saison, aber nicht sehr lange danach.
Jaroslavl sollte die sonnige Lage "da oben" so lange wie möglich genießen, die Luft wird schon bald dünner werden.
Vergesst lieber nicht nach hinten zu schauen, denn
"!!!Wir kommen wieder!!!"
Creel: Vielen Dank Benny Benson.
Autor: Benny Benson - Dienstag, 13.11.2012 Es ist soweit...
Shinnik Jaroslavl - Was für eine Kulisse! Vor ausverkauften Rängen sollte die große Rivalität zwischen Rubin Kazan und Shinnik Jaroslavl ihren vorläufigen Höhepunkt finden. Das bereits ein Blinzeln reichen könnte, um eine entscheidende Szene zu verpassen, wurde bereits vom Anpfiff weg klar, als der viel gescholltene DelAguila direkt in der ersten Spielminute für ein hochmotiviertes Team aus Jaroslavl traf. Ein Glücksfall, denn somit waren direkt alle Taktiken vom Tisch und die Fans bekamen zwei mit herzblut kämpfende Mannschaften in einem intensiven Spiel zu sehen, die das Taten was Sie schon die ganze Saison am besten konnten: Angreifen! Viele Chancen auf beiden Seiten und Folgerichtig sollte die erste Halbzeit nicht ohne weitere Tore vergehen. In der 25. war es soweit und der wie entfesselt aufspielende Sanli von Kazan markierte den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich nur um vier Minuten später ein wunderschön in den Winkel gezirkelten diTommaso Freistoß sehen zu müssen. Mit dem schnell wiederhergestellten alten Abstand ging es schließlich auch in die Pause, aus der Rubin scheinbar 4 min. zu spät zurück kam. Denn länger dauerte es nicht bis Shinnik , diesmal diTommaso mit seinem zweiten Treffer des Abends, wieder Blitzschnell zuschlug und die Gegnerische Hintermannschaft überrumpelte. Gleich zweimal in Halbzeit 1 u. 2 vom Start weg eiskalt erwischt hatten Bennys Mannen ersteinmal etwas zu knappern und obwohl nie ungefährlich dauerte es bis zur 70. Minute ehe sich die Ereignisse überschlugen. Erst holte sich Neuzugang Kohls eine völlig berechtigte Gelb-Rote Karte ab, ehe Sanli in der 77. Minute seinen Doppelpack perfekt machte und einen dezimierten Gegner zum schwitzen brachte. Wahrscheinlich wollt es keiner so richtig wahr haben, doch alle Leidgeprüften Anhänger mussten 13. min vor dem Ende an den Fluch denken. Sollte es wieder nicht reichen? Nun drückend überlegene Kazaner ließen die Partie eher wie Handballmatch rund um den Sechzehner anmuten und 7.min vor Ende musste Gaydarski Wortwörtlich Kopf und Kragen riskieren. In einer Waghalsigen Rettungsaktion sicherte er zwar den fortbestand der knappen Führung, aber musste verletzt die Partie verlassen. Als wären die Chancen im Minutentakt nicht schon genug gewesen war nun gegen den unerfahren Ersatztorwart die Schlussoffensive endgültig eröffnet. Ecken, Flanken, Weitschüße, unfassbare 17 Ballkontakte sammelte die Nr. 2 noch bis zum Abpfiff und kassierte dabei erst nachdem Ende den annerkennden Applaus seiner abgekämpften Teamkameraden. Geschafft! Unfassbar! Shinnik hat seinen ersten Titel! Nach einem enttäuschendem internationalem abschneiden, der unter anderem den Abgang von Stars wie Kaes und DelAguila zur kommenden Saison provozierte, lagen sich zumindest für diesen einen Abend doch noch Alle in den Armen. Ein Highlight war als der später noch der im dänischen Pokal aktive Farinos per Videoschaltung sich im Stadion blicken ließ. Ein sichtlich gerührter diTommaso:"Letzte Saison kamen wir als die Hoffnungsträger und Verloren wie alle vor uns. Diese Saison hast du nicht die Chance auf Wiedergutmachung bekommen, aber ich habe dir schon beim Abschied gesagt ich gewinne das Spiel für dich mit und der Freistoß war mein nachträgliches Abschiedsgeschenk an dich!" Und auch Manager Creel fand noch ein paar Worte:"Es ist unglaublich, doch Nie-Gewinn-Shinnik hat es endlich gepackt. meine besondere vorliebe für den russischen Pokal ist kein Geheimnis und das ich ihn mit jeder Mannschaft gern gewinnen würde ist klar, doch mit all den Fans die solange auf ihren Moment gewartet haben, mit dieser Mannschaft die soviel Charakter bewiesen hat - es ist einfach etwas ganz besonderes heute, was uns niemand mehr wegnehmen kann!" ...der Fluch ist Tod!
Autor: Creel - Dienstag, 13.11.2012 Jetzt kommt es drauf an
Shinnik Jaroslavl -
- Der ewige Vereinsrekord von 78 Punkten in der Saison 2011-02 wankt.
- International gewann man 11 von 12 Spielen
- Die Serie wurde ausgebaut und zum dritten mal hintereinander das Pokalfinale erreicht.
Man könnte schon einige gute Argumente hervorbringen, um zu sagen das aktuell das womöglich beste Jaroslavl Team aller Zeit spielt. Ein Team das vllt durchaus Hoffnungen auf eine anstehende Phase der Dominanz bei dem ein oder anderen Fan geweckt. Doch was tatsächlich bisher im Gedächtnis bleibt ist ein Team das International vorzeitig die Koffer packen musst, seit Tag eins in einem Pulk aus fünf Teams alles andere als souverän um die Meisterschaft kämpft und im Finale nun ausgerechnet auf die Bezwinger des letzten Jahres trifft. "Benny hat geschafft was noch nie jemand vor ihm gelungen ist: Er hat eine Creel Mannschaft in einem Pokalfinale besiegt! Natürlich hat Creel Angst", wurde unlängst eine anonyme Person aus dem Shinnik Lager zitiert. Wie diese Saison in Erinnerung bleiben wird steht noch aus, doch heute wird schon ein großer Grundstein gelegt ob als Erfolg oder als "Wie-Immer"
Autor: Creel - Dienstag, 13.11.2012 Interview mit Rob
Creel: Hallo Rob, was sagen Sie zu dem Schock den die Spartak Fans gerade erleben? Erst verschwindet der Manager Kuddy spurlos im Urlaub und dann übernimmt der langjährige Macher des Lokalrivalen Lokomotive. Wie unvorhersehbar war das denn?
Rob: Also, als Schock würde ich das nicht betrachten. Ohne überheblich wirken zu wollen, ist mein Erscheinen bei Spartak das Beste was dem Verein in der derzeitigen Situation passieren konnte. Im Gegensatz zu meinem Vorgänger, habe ich noch nie eine Mannschaft im Stich gelassen und was das Finanzielle angeht brauch wir glaube ich gar nicht erst anfangen zu reden. Der Abschied von Lok ist mir wahrlich nicht leicht gefallen aber es ist an der Zeit mich neuen Aufgaben zu widmen.
Creel: Viel Zeit zum Eingewöhnen bleibt Ihnen nicht, befindet sich Spartak doch mitten im Kampf, um die Internationalen Plätze und um die Meisterschaft. Was ist noch drin für ihren neuen Hauptstadtclub?
Rob: Ja sportlich steht der Verein sehr gut da. Im Kampf um die Meisterschaft ist noch alles möglich und ich werde alles in meiner Macht stehende tun um den Titel zu holen. Eine Eingewöhnungsphase brauch ich nicht. Ich wurde sehr gut vom Vorstand und der Mannschaft aufgenommen und die Stadt ist ja die selbe geblieben. Meine Mannschaft befindet sich im Moment im Trainingslager und wir sind fest entschlossen in den letzten Spielen alles zu geben. So viel ist sicher: Unsere Gegner werden sich warm anziehen müssen.
Creel: Es scheint als hätten Sie eine relativ großes Minus übernommen, dennoch lassen Kader und Stadion darauf schließen das Spartak auch weiterhin eine bedeutende nationale Rolle in der Liga einnehmen wird. Wie sehen Sie die Perspektiven des Vereins und wie sind Ihre Ziele?
Rob: (Lacht) Ja "relativ" ist gut. Die finanzielle Lage ist alles andere als erfreulich, ich meine wir reden hier über einen zweistelligen Millionenbetrag und das ist beileibe kein Pappenstiel. Allerdings will ich mich nicht beschweren. Ich wusste was mich hier erwartet und dieser Herausforderung gilt es sich jetzt zu stellen.
Creel: Vielen Dank Rob.
Autor: Rob - Samstag, 10.11.2012 Interview mit Benny Benson
Creel: Ein wahres Feuerwerk haben ihre Jungs im Pokalsiegercup gegen Lüttisch abgebrannt und den Gegner bis ins Elfmeterschießen gezwungen. Leider nahmen sich daran die Sons of Ben ein Beispiel daran und zündeten ihr eigenes. Infolge der massiven Rauchentwicklung konnte der entscheidende Elfmeter überhaupt nicht im TV verfolgt werden, so wahr lange Unklar wer denn schließlich gewonnen hatte. Am Grünen Tisch scheint sich nun Lüttich durchgesetzt zu haben, was ihre Gedanken dazu.
Benny Benson: Ich bin natürlich sehr enttäuscht! Auch einen Tag nach der Entscheidung (wie sie gefallen ist, habe ich jetzt auch kapiert) ist es ein richtig blödes Gefühl. So nah an das internationale Halbfinale werden wir nicht so schnell wieder kommen.
Die "Sons of Ben" haben es leider wiedermal völlig übertrieben. Auch nach der gestrigen Entscheidung gegen uns haben sie ihren Ärger Luft gemacht. Emotionen gehören aber in jedem Fall dazu und machen dieses Spiel mit dem runden Leder zu etwas ganz Besonderem. Ich will daher heute keine Moralkeule auspacken.
Creel: Doch lange daran denken kann man nicht, heute bereits wieder Liga, wo Kazan immernoch Chancen auf die Meisterschaft hat aber durchaus schon ein wenig an Boden verloren hat und am Dienstag das große Rückmatch im Pokalfinale. Wie fokusiert ist man?
Benny Benson: Ehrlich gesagt, kann ich mich noch nicht so einfach auf den alltäglichen Ligabetrieb einstellen, dafür waren die vergangenen Stunden zu aufwühlend. Das hat einiges an Nerven gekostet.
Für Einige ist es "business as usual", man wartet die poplige Entscheidung einfach mal ab. Für mein Team und mich war es aber das Highlight der Saison. Uns wurde der spannende Moment, für den wir buchstäblich Alles gegeben haben, versaut und dann am nächsten Tag zwischen "Tür und Angel" die Entscheidung präsentiert. Es ist nun mal so gelaufen, richtig richtig blöd.
Creel: Interessant am Finale auch die Tatsache wie sich die Bilder gleichen und beide Seiten wieder, wie böse Zungen es nennen, Panikkäufe durchgeführt haben. Letzte Saison Kanyuk und diTommaso diese Fernindez und Kohls. Zeigt das nochmals, um wieviel es hier geht?
Benny Benson: Auf meiner Seite war es kein Panikkauf. Meine Mannschaft zollt der intensiven Belastung der Saison Tribut. Wir haben in unserem Kader Spieler die aus dem allerletzten Loch pfeifen. Um überhaupt noch konkurrenzfähig zu sein, musste ich daher auf die Spielerleihe zurückgreifen.
Das Rückmatch im Pokalfinale wird für meine Mannschaft nochmal alles an Energie frei setzen. Du bist natürlich haushoher Favorit! Eine Niederlage wäre nicht weniger als eine Sensation. Würde ich diese Konstellation im Abendprogramm serviert bekommen, hätte ich bestimmt besseres zu tun als mich bei diesem vorhersehbaren Spiel zu langweilen...
Aber...
!!!Wir sind RUBIN KAZAN!!!
Die Fans und vor allem die "Sons of Ben" sind heiß auf dieses Finale in dem die Rollen so klar verteilt sind. Meine Mannschaft ist bereit alles zu geben! Und ich darauf kannst du dich verlassen, ziehe in diese Schlacht mit erhobenem Kopf!
Es ist angerichtet...
Creel: Vielen Dank Benny Benson.
Autor: Benny Benson - Donnerstag, 08.11.2012 |